
Archiv
Mai 2010
Hannelore Kraft zum Rücktritt Horst Köhlers

„Wir haben die Entscheidung des Bundespräsidenten mit Überraschung zur Kenntnis genommen. Seine Äußerung zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr war sicherlich unglücklich. Aber ich habe sie nicht als so tiefgreifend empfunden für so eine einschneidende Entscheidung. Der Rücktritt von Herrn Köhler hat die politische Lage für die Bundesregierung noch einmal verschärft.
SPD-Abgeordnete rufen zu Spenden für Streikende auf
Seit sieben Wochen stehen die Streikenden der Firma Westerwelle auf der Straße und kämpfen für ihre Rechte. Neben persönlichen Solidaritätsbesuchen und Hilfsmaßnahmen rufen die Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm, der Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze, der SPD Ortsverein Elverdissen und die SPD im Kreis Herford jetzt auf, die Streikenden finanziell zu unterstützen. Zu diesem Zweck haben die Streikenden ein Spendenkonto eingerichtet, um die direkte Hilfe für die betroffenen Familien zu ermöglichen.Die Solidarität und die praktische Unterstützung mit den Streikenden seien den Sozialdemokraten sehr wichtig. Die Kollegen kämpften nicht nur um ihre eigenen Rechte. Sie kämpften auch für die vielen Beschäftigten, die sich mit einem Hungerlohn weit unter Tarif abfinden und keinen Streik wagten.
Landesvorstand: 15-köpfiges Präsidium der NRWSPD gewählt

Dem 15-köpfigen Präsidium gehören nun an:
Frank Baranowski, Bernhard Daldrup, Franz-Josef Drabig, Hans-Willi Körfges, Elisabeth Koschorrek, Karl Schultheis, Svenja Schulze, Birgit Sippel.
Frank Baranowski, Bernhard Daldrup, Franz-Josef Drabig, Svenja Schulze und Birgit Sippel wurden neu in das Präsidium gewählt.
Qua Amt sind Mitglied des Präsidiums:
Hannelore Kraft (Vorsitzende), Britta Altenkamp, Marc Herter, Jochen Ott, Ute Schäfer (stellvertretende Vorsitzende), Michael Groschek (Generalsekretär) und Norbert Römer (Schatzmeister).
Hannelore Kraft zu den ersten Sondierungsgesprächen mit der CDU
Die SPD hat am 27.05.2010 erste Sondierungsgespräche mit der CDU über mögliche Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Die Sondierungsgespräche werden am 01.06.2010 fortgesetzt.Brief von Hannelore Kraft an die Mitglieder der NRWSPD zum Scheitern der Gespräche mit der Linkspartei

die Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und der Partei „Die Linke“ sind am Donnerstagabend gescheitert. Wir mussten nach knapp fünfstündigen Beratungen feststellen, dass es mit der Linken keine ausreichende Basis für ein vertrauensvolles und verlässliches Regierungshandeln gibt. Unser Eindruck aus dem Wahlkampf hat sich bestätigt: Die Linke ist weder koalitions- noch regierungsfähig.
Hannelore Kraft: Bildung zu wichtig für Machtspielchen

Gute Politik für die Zukunft unserer Kinder ist zur Verhandlungsmasse zwischen Bund und Ländern geworden. Die Blockade der BAföG-Erhöhung durch die Finanzminister der Länder ist unverantwortlich.
Michael Groschek: Lammert bei Finanzaffäre befangen

„Derjenige, der die Finanzaffäre rund um die CDU-NRW aufklären soll, ist anscheinend selber Teil einer CDU-Finanzaffäre."
Hannelore Kraft im Interview mit den tagesthemen: "Die CDU ist für ihre Politik abgewählt worden"

Sondierungsgespräche mit "Der Linken" gescheitert
Am 20. Mai 2010 haben sich die NRWSPD und Bündnis 90/Die Grünen NRW zu einem Gespräch mit der Partei "Die Linke" getroffen. Im Anschluss gaben Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD, und Sylvia Löhrmann, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen NRW, ein Statemant für die Presse.
2. Sondierungsgespräch zwischen NRWSPD und den Grünen NRW
Am 14. Mai 2010 haben sich die NRWSPD und Bündnis 90/Die Grünen NRW zu einem zweiten Gespräch getroffen. Im Anschluss gaben Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD, und Sylvia Löhrmann, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen NRW, ein Statement für die Presse.
Kraft: Union gibt Bildungsrepublik auf

Hannelore Kraft zur Pressekonferenz der FDP-NRW

„Wir stellen uns der Verantwortung für unser Nordrhein-Westfalen. Wir wollen eine tragfähige Regierung für unser Land bilden. Wir erwarten, dass auch die anderen im Landtag vertretenen Parteien sich dieser Verantwortung stellen."
Michael Groschek: Rüttgers klebt an seinem Sessel

„Die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben längst entschieden, von wem sie regiert werden wollen. In einer aktuellen WDR-Blitzumfrage sprechen sich 55 Prozent der Befragten für Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin aus, Jürgen Rüttgers kommt lediglich auf 35 Prozent."
Dahm mit 5.000 Stimmen vorn

Herford. „Ach ja, meinen Hochzeitstag habe ich heute auch“, sagt Christian Dahm beiläufig – und lacht entspannt. Als wenn dem SPD-Mann neun Wochen Dauerwahlkampf am Stück nichts ausgemacht hätten. Seit gestern Abend ist der 46-jährige Polizeibeamte aus Vlotho Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags, mit höchster Wahrscheinlichkeit als Angehöriger des Regierungslagers.
Noch am Sonntagmorgen und den ganzen Samstag sowieso hatte er mit seinen Söhnen Muttertagsherzen verteilt, zuletzt am Herforder Bahnhof: um die letzten Unentschlossenen noch zur Teilnahme an der Wahl zu bewegen. Dahm, darüber sind sich Freund und Feind einig, hat mit seinem jungen Team einen minutiös geplanten, bis zur letzten Sekunde präsenten Wahlkampf geführt.
Das hat nicht gereicht, der SPD im Wahlkreis Herford/Vlotho/Enger/Hiddenhausen neuerliche Stimmenverluste zu ersparen. Doch den 2005 an die CDU verlorenen, zuvor stets „roten“ Wahlkreis hat er glanzvoll zurück gewonnen – mit 5.000 Stimmen Vorsprung gegen eine jüngere, menschlich nicht minder sympathische und ebenfalls sehr präsente Kontrahentin, Angela Thiele.
Hannelore Kraft auf dem Wahlabend der NRWSPD
"Das ist ein guter Tag für Nordrhein-Westfalen: Schwarz-Gelb ist abgewählt."
Ich drücke Christian Dahm...
...beide Daumen und wünsche ihm viel Glück für die Landtagswahl am Sonntag.Ulrich Pauck, Schornsteinfeger
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er glaubwürdig, kompetent und erfahren ist. Er wird die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger im Landtag exzellent vertreten.Bruno Wollbrink, Herford
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er zuhören kann und ihm Familie und Kinder besonders wichtig sind.Sabine Kittner, Hiddenhausen
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er sich für längeres gemeinsames Lernen in der Schule einsetzt.Hartmut Golücke, Enger
Die Rüttgers-CDU im Spiegel der Presse.

„Die Wähler mögen ja ihr eigenes Land schön finden, aber Jürgen Rüttgers wirkte beim TV-Duell wie ein alter Mann, der nicht aufhören will, obwohl er es sollte.“
Gabriel stößt auf Beton

„Der muss sehen, dass es so nicht geht, er verstößt gegen unsere Verfassung“, hat er kurz zuvor den Bericht der Streikenden über die „Affäre Westerwelle“ kommentiert, den Bericht über Kündigungen, Aussperrung, Hausverbote und Behinderung der Betriebsratswahl. Gabriel: „Jeder hat sich an Recht und Gesetz zu halten, auch der. Das sind Manieren, die sind unanständig“.
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er als Gewerkschafter weiß, wie wichtig gerade heutzutage die Rechte von Arbeitnehmern sind.Bernd Niestrat, Betriebsratsvorsitzender
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...ich ihm zutraue, dass er im Landtag etwas zum Nutzen unserer Region erreichen kann.Manfred Ragati, Herford
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er ausreichend Politik-, Berufs- und Lebenserfahrung hat, um im Landtag bestehen zu können.Ulrich Rolfsmeyer, Hiddenhausen
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er gegen die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen eintritt.Bernd Reitmeier, Herford
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er ein offenes Ohr auch für Menschen mit anderer kultureller Herkunft hat.Mehmet Özen, Dolmetscher
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er als langjähriger Kommunalpolitiker bereits bewiesen hat, dass großes Potenzial in ihm steckt und er ein Gewinn für den Landtag wäre.Bernd Stute, Vlotho
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...ihm das nachbarschaftliche Miteinander von Deutschen und Zuwanderern eine Herzenssache ist.Kadir Demirdag, Herford
Kraft für die Streikenden

„Der politische Rückenwind aus Düsseldorf ist wichtig“, stellte Carsten Burckhardt, stellvertretender Regionalleiter der IG Bau Westfalen fest. Kraft setze ein Zeichen gegen Betonköpfe im Arbeitgeberlager. „Ich finde es so schon super, dass sie hier vorbeigekommen ist“, sagt Nadine Schildmann, die seit dem Morgen am Tor ausgeharrt hat. „Wir sind sehr froh über die vielen Solidaritätsbekundungen“, ergänzt ihr Kollege Maik Haake. Sie gehören zu den 23 streikenden Mitarbeitern des Betonwerkes W. Westerwelle GmbH & Co KG, die für einen Betriebsrat und bessere Löhne kämpfen.
Rüttgers-Regierung macht NRW zum „Absteigerland“
Handelsblatt online vom 03.05.2010Im Wahlkampf zählt der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen zu den Lieblingsthemen der Landesregierung. Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) spricht von einer „einzigartigen Bilanz“, Regierungschef Jürgen Rüttgers (CDU) von „großen Erfolgen“. Die FDP sieht dank ihrer Politik ein „Absteigerland“ binnen fünf Jahren in ein „Aufsteigerland“ verwandelt. Die offiziellen Zahlen, die die Bundesagentur für Arbeit auf Anfrage der dpa nun erstmals veröffentlicht, sprechen eine andere Sprache.
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er mit seiner Erfahrung in der Kommunalpolitik das nötige Rüstzeug für den Landtag mitbringt.Klaus Rieke, Enger
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er sich für die Zukunft und Bildung unserer Kinder einsetzt.Dana Kuntemeier-Wolff, Mutter von Zwillingen
Ich wähle Christian Dahm, weil...
...er bodenständig ist und auch an die Bedürfnisse von uns Älteren denkt. Fritz Wächter, RentnerIch wähle Christian Dahm, weil...
...er als Vater zweier erwachsener Söhne die Sorgen der jungen Generation aus eigener Anschauung kennt. Korinna Klute, ErstwählerinSPD kämpfte gegen starken Gegner

Die Landtagswahl unter der lokalen Lupe

Westerwelle-Betriebsrat steht

Herford. Strahlende Gesichter gab es gestern vor dem Werkstor des Betonwerks Westerwelle an der Elverdisser Straße. Gerade war die Betriebsratswahl erfolgreich über die Bühne gegangen. Und zahlreiche Nachbarn, Kollegen, Freunde und Kommunalpolitiker kamen, um zu gratulieren und den Streikenden ihre Sympathie zu versichern.
Beim Arbeitskampf bei Westerwelle geht es um mehr Lohn. Viele bekommen weniger als neun Euro. Und es geht um das Recht auf einen Betriebsrat. Das zweite Ziel war gestern erreicht.
Von Anfang an hatte die Eigentümerfamilie Westerwelle, die sich gegenüber den Medien nicht äußert, beides zu verhindern versucht. Dabei ergriff sie Maßnahmen, die nach Meinung von Arbeitsrichter Joachim Kleveman bundesweit ziemlich einmalig sind.

















