„Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine entlastet das Ehrenamt“

von Katharina Brand-Parteck

Lück und Dahm:

Kreis Herford/Bad Oeynhausen: SPD und GRÜNE im Landtag werden nächste Woche im letzten Plenum in dieser Wahlperiode einen Antrag einbringen, der darauf hinwirkt, dass sich der Bund für eine Anhebung der Freigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs um 5.000 auf 40.000 Euro ausspricht.

Dazu erklären die heimischen Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm (beide SPD): „Wir setzen uns für eine Erhöhung des Steuerfreibetrags für Vereine ein, um allen ehrenamtlich Engagierten hier vor Ort zu signalisieren, dass wir ihre Kernarbeit anerkennen und sie auf das Wesentliche beschränken wollen.“

Beiden sei bewusst, dass kein Vereinsmitglied gerne Steuererklärungen ausfüllt, sondern sich lieber der eigentlichen ehrenamtlichen Vereinsarbeit zuwendet. „Die letzte Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs ist vor fast zehn Jahren vorgenommen worden“, erinnern beide Abgeordnete.

Daher sei es nun geboten, dass „die Bundesregierung einer Erhöhung dieser Einnahmengrenze zustimme“. Lück und Dahm gehe es dabei gerade um kleinere Vereine, die durch die Ausrichtung überschaubarer Vereinsveranstaltungen auch in Zukunft nicht steuerpflichtig werden sollen.

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