Das Land sichert die Schulsozialarbeit und entlastet die Kommunen

von Katharina Brand-Parteck

592.000 Euro fließen in den Kreis Herford

Die Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen wird weitergehen: auch mit Unterstützung von Landesmitteln. Darauf hat sich die rot-grüne Landesregierung am Mittwoch verständigt. Demnach wird das Land NRW für die kommenden Jahre jeweils rund 48 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Die heimischen Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm (beide SPD) erklären: „Das ist ein guter Tag zur Unterstützung unserer Kommunen im Kreis Herford, die gerade ihre Haushaltspläne 2015 diskutieren“. Das Land übernimmt im Kreis Herford zukünftig einen Anteil von 60 Prozent und gibt 592.000 Euro ins Kreisgebiet. Die wertvolle Arbeit in den Schulen kann damit weitergehen.

„Von dem Programm profitieren vor allem bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Schulsozialarbeit soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe herzustellen. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden an Grundschulen, in den ersten Klassen der Haupt- und Förderschulen, beim Übergang in den Beruf, aber auch im Umfeld der Schulen eingesetzt“, erläutern die beiden Landespolitiker.

Damit sei klar, „das Land springt dort ein, wo andere die zeitlich begrenzte Unterstützung dieser immens wichtigen Arbeit nicht verlängert haben“. Auch der SPD-Regional- und Kreisvorsitzende Stefan Schwartze freut sich: „Auf Bundesebene konnten wir uns beim Koalitionspartner nicht durchsetzen mit unserer Forderung der Weiterfinanzierung, umso erfreulicher ist jetzt der Schritt der Landesregierung aus Nordrhein-Westfalen."

Damit würde auch eine zentrale Forderung des Herforder SPD-Kreisparteitags vom 25. Oktober umgesetzt: die „zeitnahe Unterstützung der Kommunen zur Finanzierung der Schulsozialarbeit im Primar- und Sekundarbereich“. Diesen Beschluss hatten die Genossen einstimmig den Abgeordneten auf den Weg gegeben.

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