Klinikum Herford jetzt Uni-Klinik

von Katharina Brand-Parteck

SPD-Landtagsabgeordnete begrüßen Entscheidung zur Medizinerausbildung

Kreis Herford/Düsseldorf. „Das ist der Durchbruch für die Medizinerausbildung in unserer Region“, so das gemeinsame Fazit der heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm nach der Entscheidung der Ruhr-Universität Bochum für eine Zusammenarbeit mit dem Klinikum Herford und den Mühlenkreiskliniken.

„Damit wird das Klinikum zur Universitätsklinik und das zurecht, denn die Verant-wortlichen des Klinikums haben eine hervorragende Bewerbung abgeliefert.“, betont Angela Lück. Vorausgegangen waren viele intensive Gespräche der Abgeordneten Dahm und Lück mit dem zuständigen Ministerium. „Umso mehr freut es uns, dass Herford den Zuschlag, trotz der Konkurrenz aus Bielefeld, bekommen hat“, betonen die beiden Landespolitiker. Das von den Oppositionsparteien in Düsseldorf so oft kritisierte „Bochumer Modell“ habe sich durchgesetzt. Die ersten Medizinstudenten haben bereits ihre theoretische Ausbildung an der Uni Bochum begonnen und werden den praktischen Teil in den Kliniken der Kreise Herford und Minden-Lübbecke absolvieren.

Für den Landtagsabgeordneten Christian Dahm hat dies eine besondere Bedeutung für den ländlichen Raum: „Die Medizinerausbildung in den Kliniken auf dem Lande ist ein wichtiger Baustein für die ärztliche Versorgung in unserer Region“. Es habe sich gelohnt, dass die heimischen SPD-Abgeordneten, sowohl aus dem Kreis Herford, als auch aus dem Kreis Minden-Lübbecke in den letzten Monaten gemeinsam in kontinuierlichen Gesprächen mit dem Wissenschaftsministerium das Ziel verfolgt haben, die Bewerbung des Klinikverbundes zum Erfolg zu führen.

Neben der herausragenden fachlichen Kompetenz der Kliniken sei es nun auch wichtig, dass die Klinikträger sowie die beteiligten Kreise, Städte und Gemeinden eine gute Infrastruktur für die Ausbildung schaffen und sich die künftigen Medizin-studentinnen und Studenten an ihrem Ausbildungsort wohlfühlen können und aufgenommen werden.

„Wenn die jungen, gut ausgebildeten Mediziner bei uns „hängen“ bleiben, dann wird auf Dauer die medizinische Versorgung in unserer Region deutlich verbessert“, fassen Lück und Dahm zusammen.

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