Remmel am Brandbach

von Gaby Arndt

Zwei Mio. Euro erhält das 2001 gegründete Gewässerentwicklungsprojekt Weser-Werre-Else (WWE).

Hiddenhausen (HK/kop). Zwei Millionen Euro erhält das 2001 gegründete Gewässerentwicklungsprojekt Weser-Werre-Else (WWE) jährlich vom Land NRW. Jetzt war es für NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) Zeit, sich das Projekt einmal vor Ort anzuschauen. Mit etwas Verspätung kam er gestern auf Gut Bustedt an. Dort wurde der Politiker von Vertretern der am Projekt beteiligten Kreise Herford und Minden-Lübbecke und den beiden Landtagsabgeordneten Christian Dahm und Angela Lück (SPD), die Remmel eingeladen hatten, begrüßt. Und sogleich ging es auch schon ans Gewässer. Die Gruppe zeigte Remmel die Renaturierungsmaßnahmen, die derzeit am Brandbach laufen. Der Minister zeigte sich beeindruckt von dem WWE-Projekt. »Das Land hat bereits 20 Millionen Euro investiert und dabei auch Menschen eine Beschäftigung gegeben, die sonst nicht so einfach eine Arbeit gefunden hätten«, sagte Remmel. Er bezeichnete WWE als größtes Umweltprojekt des Landes und unterstrich die Notwendigkeit der Renaturierung. Remmel: »Immerhin sind 45 Prozent unserer Tiere und Pflanzen bedroht. Deshalb ist das Gewässer so wichtig.«

Westfalen-Blatt 21.04.2017

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