Rettungsdienst und Feuerwehr - Amtsträger schützen und respektieren

von Katharina Brand-Parteck

Dahm, Lück und Wilmsmeier anlässlich der landesweiten Woche des Respekts: „Sie sind immer da, wenn wir sie brauchen, sie verdienen unseren besonderen Schutz!“

Neuregelung bei Schmerzensgeldansprüchen.

Bad Oeynhausen: Die SPD-Landtagsabgeordneten Christian Dahm und Angela Lück suchten und fanden das Gespräch mit den Mitarbeitern des städtischen Rettungsdienstes und der Feuerwehr. Anlass ist die landesweite Woche des Respekts, um das Augenmerk auf den achtungsvollen Umgang mit Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu legen, die „jeden Tag für uns da sind, wenn wir sie brauchen“, so Lück und Dahm.

Begleitet wurden sie von Bürgermeister Achim Wilmsmeier: „Unseren Rettungssanitätern schlägt immer häufiger ein hemmungsloses Handeln aufgrund von Alkoholkonsum beteiligter Dritter oder anderen Dingen entgegen.“ Daher sei es sinnvoll, öffentlich auf dieses Problem hinzuweisen und gegen zu steuern.

„Respekt wird immer wichtiger“ unterstreichen auch Falk Ueckermann und Markus Hilchenbach seitens der hauptamtlichen Leitung der Feuerwehr- und Rettungswache. Bis Ende Oktober wurden bislang 10.000 Rettungsdiensteinsätze gefahren. „Unser Rettungsdienst trifft in der Regel mit zwei Personen zuerst am Einsatzort ein.“ Gaffer, Störer oder Menschen, die in ihrem Auto noch schnell am Unfallgeschehen vorbeifahren wollen, würden zu einem Problem.

„In unserer Gesellschaft ist zu viel an Werten verloren gegangen, Gewalt oder Gefährdungen gegen Beschäftigte der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes, die sich für unser Gemeinwohl einsetzen, müssen konsequent bekämpft werden“, betonen Lück und Dahm.

„Wir wollen uns auch finanziell stärker um Behördenmitarbeiter kümmern, die im Dienst Opfer von Gewalt werden und bei Schmerzensgeldansprüchen gegenüber Dritten, die nicht zahlen wollen oder können, leer ausgehen“, so die beiden Landespolitiker. In solchen Fällen würde das Land künftig einspringen. Eine entsprechende Änderung des Landesbeamtengesetzes wird aktuell vom Innenministerium auf den Weg gebracht.

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