SPD-Landtagsabgeordnete Lück und Dahm: „Knapp drei Millionen Euro fließen aus dem Städtebauförderprogramm 2016 in den Kreis Herford“

von Gaby Arndt

Kreis Herford: 217 Projekte erhalten in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen Geld aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union insgesamt fast 261 Millionen Euro. „Hiervon können auch die Städte Herford und Spenge im Kreis Herford profitieren“, berichten die Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm (beide SPD). „Mit fast drei Millionen Euro werden damit Projekte der Stadterneuerung ermöglicht.“

Die Stadt Herford erhält für Projekte der Innenstadtgestaltung insgesamt 2,77 Mio. Euro und auf die Stadt Spenge entfallen 130.000 Euro zur Standortaufwertung.

Zugleich wird so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichen ein Vielfaches an weiteren Investitionen. „Das ist ein gutes und nachhaltig bewährtes Konjunkturprogramm für unsere Städte und Gemeinden“, so Dahm und Lück. Es verbessere die Attraktivität unserer Städte und ihre Aufenthaltsqualität. Letztlich sichere es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft.

Dabei bleibt es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen: jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen.

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