SPD-Stadtverband zu Gast beim Instrumentenbau Finke

von Katharina Brand-Parteck

Handwerkskunst vom Feinsten

Vlotho. Handwerkskunst vom Feinsten habe sich die Mitglieder des SPD-Stadtverbands Vlotho beim Metallinstrumentenbau Finke in Exter angeschaut. Firmenchef Johannes Finke präsentierte eindrucksvoll sein kleines aber feines Unternehmen. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt, wieviel sorgfältigste Handarbeit nötig ist, um die tollen Blechblas-Instrumente zu bauen.
„Das war ein sehr interessanter Einblick in einen kleinen Handwerksbetrieb. Fünf Beschäftigte und davon zwei Azubis, das nenne ich mal eine tolle Ausbildungsquote“ kommentierte der Vlothoer Landtagsabgeordnete Christian Dahm den Besuch. Beeindruckt war auch der heimische Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze, der als Jugendlicher selbst ein paar Jahre Trompete gespielt hat.
Zuvor hatte Johannes Finke bei einem Rundgang durch die Betriebsräume in Exter demonstriert, wieviel fachmännisches Know-How und handwerkliches Können nötig ist, um anspruchsvolle Musiker zufriedenzustellen. Dass ihm und seinen Mitarbeitern das immer wieder gelingt, beweist die internationale Herkunft seiner Kunden. Nicht selten treten seine Instrumente den Weg über den großen Teich in die USA an oder finden ihr Ziel in Japan oder Südamerika. Finke – der zum Glück gerne reist – ist regelmäßiger Gast auf Messen und Fachveranstaltungen auf der ganzen Welt, pflegt dort seine Kontakte und findet neue Kunden. Ebenso häufig kommt es vor, dass Finke Besuch von den Musikern bekommt, die seine Instrumente spielen. Wir ein neues Instrument direkt auf seinen zukünftigen Besitzer zugeschnitten, ist der persönliche Kontakt wichtig.
Etwa 60 Waldhörner werden pro Jahr im finkeschen Betrieb gebaut, dazu ein paar Trompeten, und natürlich werden Instrumente repariert. Die Qualität der Instrumente hat sich längst herumgesprochen. So ist die Mundpropaganda zufriedener Kunden für den Firmenchef auch die beste Werbung.

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