Svenja Schulze besucht Klinikum Herford

von Katharina Brand-Parteck

Ministerin kam auf Einladung der Landtagsabgeordneten

Wie arbeiten die künftigen Universitätskliniken der Bochumer Ruhr-Uni? Dieser Frage war Svenja Schulze am Montag nachgegangen, als sie OWL besuchte. Die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung war auf Einladung der Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm nach Herford gekommen, um sich die aktuelle Situation der Kooperation anzuschauen.

Das Klinikum Herford habe sich im Laufe der Jahre vom Kreiskrankenhaus zum Klinikum der Maximalversorgung etabliert. Es stehe vor allem für die Modellregion, so die Ministerin, als Teil der Parlamentsinitiative zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Die Ministerin machte zudem deutlich, dass Herford und Minden den Wettbewerb im Rennen um die Uni-Klinik gewonnen haben, „weil sie sich allein mit ihren Leistungen durchgesetzt haben.“

Im Klinikum Herford werde schon jetzt in vielen Bereichen auf dem Niveau einer Universitätsklinik gearbeitet. Schulze sieht das Bochumer Modell als „Erfolgsstory.“

Sie bedankte sich bei allen Beteiligten und betonte die „Win-Win-Situation“ für beide Parteien. Vor allem aber sei die Wichtigkeit für die Region herauszustellen, um ländliche Ärzte anzuwerben und zu unterstützen. Außerdem setzt sie große Hoffnung darin, dass das Modell dazu führt, dass die dezentral lernenden Mediziner am Ende in der Region bleiben. Das Lehrkonzept sieht vor, Vorlesungen in Minden-Lübbecke, den Unterricht am Krankenbett jedoch im Klinikum Herford durchzuführen.

Am Ende des Rundgangs war sich Ministerin Schulze sicher: „Die Kooperation und das Erfolgsmodell sind eine fantastische Ausgangsbasis für beiderseitigen Profit.“

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