Pressespiegel:

  • 20. Februar 2010

Das Land braucht starke Kommunen


Christian Dahm (SPD) aus Exter kandidiert am 9. Mai für den Landtag


Christian Dahm hat bereits seine Rundreise durch den Wahlkreis Herford I, zu dem Herford, Enger, Hiddenhausen und Vlotho gehören, angetreten. »Ich bin schon mittendrin im Wahlkampf«, sagt er im Gespräch mit der VLOTHOER ZEITUNG mit Blick auf seinen gut gefüllten Terminkalender.
In den kommenden Tagen und Wochen bis zum Wahltermin will er den Bürgern seine Arbeitsschwerpunkte und politischen Ziele, die er sich für ein mögliches Mandat in Düsseldorf vorgenommen hat, vermitteln. Dahm: »Ich stehe für Zuhören, Offenheit, Transparenz und praktisches Miteinander.« Seine politischen Kernthemen fasst der Exteraner wie folgt zusammen:
Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, sie sollte für alle gebührenfrei sein. Turboabitur, Kopfnoten und Studiengebühren gehören abgeschafft.
Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn anständig leben können. Junge Menschen sollten eine Ausbildungsgarantie erhalten, Unternehmen mit einem Ausbildungsbonus unterstützt werden.
Unser Gesundheitswesen muss wieder sicher, zuverlässig und für alle bezahlbar sein.
Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in den Vereinen, Einrichtungen und Verbänden.
Die immer älter werdende Gesellschaft fordert jetzt besondere Anstrengungen.
»Wir brauchen finanzstarke Kommunen für die Menschen, die dort leben. Staatliche Daseinsvorsorge ist für mich nicht privatisierbar«, so Dahm abschließend.
Neben dem Engagement für künftige landespolitische Belange will der Exteraner bei einem möglichen Einzug in den Landtag seinen kommunalpolitischen Wurzeln in der Weserstadt verbunden bleiben.
Immerhin ist Christian Dahm seit 20 Jahren Mitglied in der SPD, davon gehört er seit 15 Jahren der Vlothoer SPD-Ratsfraktion an. Darüber hinaus war er sechs Jahre Vorsitzender des SPD-Ortsvereins in Exter, dann stellvertretender Ortsvereinschef sowie mehrere Jahre stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender. Seit acht Jahren führt er die SPD-Ratsfraktion in der Weserstadt und hat die Kommunalpolitik im Hauptausschuss, im Bauausschuss und als Vorsitzender des Schul- und Jugendausschusses mitgestaltet. Darüber hinaus ist er seit zwei Jahren Mitglied des SPD-Kreisvorstandes.
»Ich kann mir gut vorstellen, mein Ratsmandat weiter zu behalten. Aber alle personalpolitischen Entscheidungen, auch was die übrigen Ämter und Funktionen betrifft, stehen erst am 10. Mai, dem Tag nach der Wahl, zur Debatte. Das werden wir dann in Ruhe in der Fraktion und im Stadtverband entscheiden.«

Vlothoer Anzeiger
Artikel vom 20.02.2010