Pressemitteilung:

  • Bünde, 13. März 2010

Landtagskandidaten im Gespräch mit Bildungsexperten

SPD-Arbeitsgemeinschaft hatte Angela Lück und Christian Dahm zu Gast
Kreis Herford. „Bei dieser Landtagswahl gibt es die Chance, im Bildungsbereich umzusteuern und Fehlentwicklungen zu korrigieren.“ Dieses Fazit konnten die beiden örtlichen Landtagsbewerber Angela Lück (Löhne) und Christian Dahm (Vlotho) zusammen mit den Bildungsexperten der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) im Kreis Herford ziehen. Beide Kandidaten hatten eine Reihe von Anregungen mitgebracht, zum Beispiel zur Integration möglichst vieler Kinder in allgemeine Schulen, zum längeren gemeinsamen Lernen und zu den Ausbildungschancen Jugendlicher im Kreis.

„Angela Lück und Christian Dahm haben in unserer Runde unermüdliches Zuhören und Nachhaken bewiesen,“ kommentierte Martin Kottkamp, Sprecher der SPD-Bildungsexperten den Austausch. „Einig sind wir uns darin, dass Schulentwicklungsprozesse Zeit brauchen, dass alle Beteiligten eingebunden und nicht wie in den vergangen Jahren vieles übergestülpt und übers Knie gebrochen werden darf“, ergänzte er.

Typisch für diese Mängel der schwarzgelben Bildungspolitik – so Christian Dahm – sei die Einführung der verkürzten Gymnasialzeit, das Zusammendrängen von Unterrichtsstoff in den Jahrgängen 5 bis 9, um das 10. Schuljahr einzusparen. „Dass daraus ein Ganztag entsteht, ohne dass vor Ort dafür die Schulen und Kommunen gerüstet sein konnten, ist für jeden zu erkennen gewesen.“

Angela Lück betonte den anderen Grundansatz der SPD: „Wir wollen vom Kindergarten bis zur Hochschule beitrags- und barrierefreie Bildung. Das reicht von der Sprachförderung im Vorschulalter und dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz bis zur Wiederaufwertung der Weiterbildung.“

Der Zusammenhang von Bildung und einer gerechten, allen Chancen eröffnenden Gesellschaft – so Angela Lück, Christian Dahm und die SPD-Bildungsexperten – dürfe nicht länger in NRW ignoriert werden: „Individuelle Förderung darf nicht länger nur Schlagwort bleiben, sondern muss verwirklicht werden.“ Die große Zahl an Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz sei dabei die größte Herausforderung im Kreis Herford.