Pressespiegel:
»Jetzt ist das Land gefordert«
Radweg an der L778: Landwirt und Straßen NRW erzielen Einigkeit

Vlotho-Exter (VZ). Ein Meilenstein auf dem Weg zum Radwege-Lückenschluss zwischen Exter und Herford an der L778 ist geschafft. Landwirt Hermann Daube und der Landesbetrieb Straßen NRW haben sich in wichtigen Entschädigungsfragen geeinigt.
»Die Familie Daube wird sich zu einem Drittel an der Wiederherstellung ihrer Hofmauer beteiligen. Damit ist ein guter Kompromiss gefunden«, verwies Bürgermeister Bernd Stute gestern Abend bei einem Ortstermin auf ein Schreiben Daubes an den Landesbetrieb.
Gegenstand der Verhandlungen war unter anderem der für den Radwegebau erforderliche Grundstücksabschnitt, auf dem sich die Hofmauer des Daubeschen Gehöfts befindet. »Diese Mauer hat hof- und ortsbildprägenden Charakter und soll nach dem Bau wiederhergestellt werden«, erläuterte der Landwirt.
»In Sachen Finanzierung des fehlenden Radwegeabschnittes zwischen der Einmündung Auf dem Pulsfeld und der Straße Kipshagen ist nach dieser Einigung nun das Land gefordert«, sagte SPD-Fraktionschef und Exteraner Landtagskandidat Christian Dahm. Laut Schätzung von Bürgermeister Bernd Stute werden für die gesamte Baumaßnahme etwa 250 000 Euro benötigt. Da der Radwegetopf des Landes leer sei, hoffe man in Vlotho auf Rückflussmittel aus anderen Landesetats. »Wir werden die erfolgreichen Gespräche mit dem Land, die Christian Dahm 2009 angestoßen hatte, nach der Wahl fortführen«, versicherte Stute.
Vlothoer Zeitung Artikel vom 21.04.2010







