Pressespiegel:
Straße „Im Bruch“ macht ihrem Namen Ehre
Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren gestiegen / SPD: Stadt Vlotho sollte Priorisierung noch einmal überprüfen

Vlotho-Exter (va). Sie ist zwar streng genommen „nur“ eine Stichstraße. Aber mittlerweile eine, die durch die Anbindung in Neubaugebiete verstärkt genutzt wird. Die Rede ist von der Exteraner Straße Im Bruch – und die macht ihrem Namen im jetzigen Zustand alle Ehre.
Beim Ortstermin mit dem Landtagsabgeordneten Christian Dahm forderte die SPD gestern die möglichst rasche Sanierung – und zwar richtig. „Es bringt wenig, wenn der Bauhof nach jedem Winter immer nur die neuen Schlaglöcher flickt“, stellte Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Frohloff fest.
Leider findet sich die Straße in der „mittelfristigen Planung weit hinten“, wusste Christian Dahm, der sich von der „schlechten Schadenslage“ gestern noch einmal überzeugte. Seine Bitte: Die Stadt sollte überprüfen, ob die Priorisierung noch richtig ist, dann zur Straßensanierung auch Fläche erwerben. „Ein wenig breiter wäre nicht schlecht“, hieß es gestern.
Bauhof kann die Straße nur flicken
Die Probleme sah auch Christian Hohmeier als Vertreter aus dem Geschäftsbereich Versorgung/Straßen der Stadt Vlotho. „Der Bauhof wird die Löcher auch hier in Kürze wieder zuschütten.“ Das sei in der Tat aber keine dauerhafte Lösung, auch wirtschaftlich gesehen nicht. Generell gäbe es bei der Straße „Im Bruch“ aber auch noch das Problem der Entwässerung. Hier mussten bereits Wasserführungen gebaut werden, damit vereinzelte Grundstücke nicht „unter Wasser“ stehen. Für die SPD steht fest: In jedem Fall gibt es beim „Bruch“ Handlungsbedarf.
Den konstatierten die Genossen gestern auch an der Detmolder Straße. Die Bushaltestelle gegenüber der Einmündung Hollenhagen habe eine ungünstige Position. „Gefährlich für die sechs bis acht Kinder, die hier jeden Morgen stehen und auf den Schulbus warten“, sagte Rocco Wilken, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender. Und: Es würden in den nächsten Jahren noch mehr, bedenke man (auch hier) die Neubaugebiete. Idee sei es zudem gewesen, den Haltestellenbereich in eine besser gesicherte Position zu verlegen. Christian Dahm schlug ein Wartehäuschen vor, wofür dann allerdings Grundstücksverhandlungen aufgenommen werden müssten.
Christian Hohmeier sagte zu, das Thema an die Sparte ÖPNV weiterzugeben. In Sachen Radweg – ebenfalls an der Detmolder Straße und thematischer Dauerbrenner – gelte immer noch der Stand: Baubeginn in diesem Jahr.
Einen weitere neuralgischen Punkt sah die SPD an der Straße Hollenhagen, kurz hinter der Einmündung von der Detmolder Straße. Die Straße ist auf Höhe des Waldstücks überhaupt nicht oder nur mit einem alten verrosteten Stacheldrahtzaun gesichert. Sollte ein Fahrzeug von der Fahrbahn abkommen, wäre ein zehn Meter tiefer Absturz bis in den Quellbereich denkbar. Die Installation einer Leitplanke auf einer Länge von etwa 20 Metern soll geprüft werden.







