Pressemitteilung:
Passgenaue Arbeitspolitik – Wiederaufnahme der Landesförderung von Arbeitslosenzentren geplant
Lück und Dahm: „Finanzielle Förderung soll schon ab 1. Januar 2011 ausgesprochen werden!“
Herford: In der Koalitionsvereinbarung von SPD und GRÜNEN steht es bereits, nun wird es konkret. Ab dem 1. Januar 2011 soll die seit September 2008 ausgesetzte Landesförderung von Arbeitslosenzentren und Arbeitslosenberatungsstellen wieder aufgenommen werden.Unterstützt wird dieses Vorhaben der NRW-Landesregierung von den beiden heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm: „Alle Sachverständigen warnten bereits damals vor den Folgekosten bei einem Wegfall der Landesförderung.“
Hiervon profitieren könnte auch Maßarbeit e. V., die seit mehr als 25 Jahren im Arbeitslosenzentrum und in der Arbeitslosenberatungsstelle in Herford professionelle und unabhängige Beratungsangebote und persönliche Hilfen für Arbeitslose und deren Familien anbieten.
„Wir brauchen solche Angebote, um betroffenen Menschen bei Antragstellungen und Ablehnungsbescheiden zu helfen, sie über gesetzliche Leistungen zu informieren oder bei beruflicher Neuorientierung zu unterstützen“, so Dahm und Lück.
Zurzeit erarbeitet das zuständige Arbeitsministerium des Landes NRW die notwendigen Förderbestimmungen. Diese orientieren sich an den Förderkonditionen des im September 2008 ausgelaufenen Landesprogramms. Vorgesehen sei, bereits im vierten Quartal 2010 die Antragstellung zu ermöglichen, damit zum 1. Januar 2011 bereits entsprechende Bewilligungen ausgesprochen werden können.
„Bereits am Mittwoch in der nächsten Woche wird der Nachtragshaushalt in erster Lesung eingebracht“, erklärten beide Landespolitiker. Dieser beinhaltet auch die wiederaufzunehmende EU-kofinanzierte Landesförderung von Beratungsstellen für Langzeitarbeitslose und Arbeitslosenzentren als „Baustein einer notwendigen, passgenauen und unbürokratischen Arbeitspolitik“.






