Pressespiegel:
Meinung der Haudegen ist gefragt
Für 40 und 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt

Zwei heute aktive Politiker der SPD gratulierten: Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze und Landtagsabgeordneter Christian Dahm.
„Danke“ war das am häufigsten gebrauchte Wort an diesem Abend. Dank für die Treue, für den jahrelangen Einsatz in der SPD, für ihr Engagement auch außerhalb der Partei. „Wir bräuchten alle viel mehr davon – aber ihr gebt bereits einen sehr großen Teil“, sagt Christian Dahm. Und 50 Jahre sind eine lange Zeit, die nicht spurlos an den Jubilaren vorbeigezogen ist.
„Ich bin jetzt 84 Jahre alt“, sagt Helmut Tholen fast entschuldigend, als er die Stufen zur Bühne nimmt. 25 Jahre lang habe er als Angestellter der Stadtverwaltung in Enger die Neutralität gewahrt, „und ist uns trotzdem immer treu geblieben“, betont Guido Libuda, Vorsitzender des Ortsvereins Westerenger-Dreyen.
Für den 34-Jährigen, der erst seit einigen Monaten dem Ortsverein vorsteht, sind besonders die älteren „Haudegen“, wie er sie liebevoll nennt, eine wichtige Säule: „Die sagen mir, was sie denken – oft kritisch. Aber es ist gut, sie hinter mir stehen zu haben.“
Und der junge Wind der SPD mache sich gut. Da sind sich Günter Potthoff und Heinz Niedertubbesing einig. „Uns gefällt, wie Stefan Schwartze und Christian Dahm das so machen“, sagt Potthoff. Anderen heutigen Politikern fehle der rote Faden, „die sind mir alle zu sprunghaft“. Willy Brandt und J.F. Kennedy – das wären großartige Männer gewesen, die zu ihrem Weg gestanden haben.
Auf dem Weg sind derzeit auch Stefan Schwartze und Christian Dahm. Die beiden wandern gerade durch den Kreis Herford. Während ihrer Sommer-Tour besuchen sie „lokale Besonderheiten“, die aus Bundes- und Landesmitteln finanziert sind. An der Maiwiese gestartet haben sie die Baustelle der Rathauskreuzung begutachtet und das Naturschutzgebiet Enger Bruch genossen. „Ein Kleinod, das die Lebensqualität der Stadt aufwertet und nach dem sich viele Menschen die Finger lecken würden“, sagt Dahm. Insgesamt seien die Gelder, zum Beispiel aus den Konjunkturpaketen, „sinnvoll und nicht verschwenderisch“ angelegt.
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09 - Enger-Spenge, Freitag 29. Juli 2011







