Pressespiegel:

  • Herford, 16. November 2011

»Abnehmen - für immer«

Spannender und unterhaltsamer Abend der DAK zum Thema Ernährung im Schützenhof

Wichtig beim Abnehmen ist, dass das Verhältnis zwischen Nahrungsaufnahme und Bewegung stimmt. Und damit auch während des Vortrages Energie verbrannt wurde, war im Stadtpark Schützenhof zwischendurch Gymnastik angesagt. Fotos: Siegfried Huss

Roman Weber (DAK-Verwaltungsrat), MdL Christian Dahm, Professor Dr. Ingo Froböse, Stefan Gieseke (DAK), MdB Stefan Schwartze und Ralf Nolte (von links) boten einen informativen Abend.
Herford (us). »Das Leben ändert sich. Wir geben darauf Antworten!« Neugierig geworden durch diesen Einladungshinweis kamen Montagabend rund 800 Interessierte in den Stadtpark Schützenhof Herford, um den spannenden und zugleich unterhaltsamen Erlebnisabend rund um gesunde Ernährung mitzuerleben.

Dazu eingeladen hatte die DAK Herford, die gemeinsam mit der DAK OWL Ausrichter der Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe war. Insgesamt acht Vorträge sind in ganz Nordrhein-Westfalen mit Professor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln vorgesehen. Bereits zwei Stunden vor Vortragsbeginn drängten sich die am Thema »Der neue Weg zum dauerhaften Wohlfühlgewicht« Interessierten in den Saal. Dort konnten sie zunächst Blutdruck, Cholesterin oder Blutzucker messen lassen. Nebenbei signierte Professor Dr. Ingo Froböse sein neues Buch »Das Anti-Jojo-Prinzip«, das im Mittelpunkt seiner Tour durch NRW steht.

Von der tollen Resonanz überrascht war DAK-Vertriebsleiter Ralf Nolte, der unter den vielen Gästen auch den Schirmherrn der Veranstaltung, Stefan Schwartze (SPD-MdB) sowie den Landtagsabgeordneten Christian Dahm (SPD) und den DAK-Regionalleiter OWL, Stefan Gieseke, begrüßte, der die Moderation übernahm.

»Einmal abnehmen - für immer«, mit diesen Worten leitete Stefan Gieseke den Mitmach-Vortrag ein und betonte: »Die Gesundheit ist das höchste Gut. Damit müssen wir sorgsam umgehen.« Professor Dr. Froböse startete seinen Vortrag mit der Feststellung: »Diäten sind dauerhafte Fallen der Ernährung!« Stimmen müsse das Verhältnis zwischen Essensaufnahme und Bewegung. »Wir nehmen zu viel Nahrung auf, bewegen uns dagegen zu wenig. Allein der Umgang mit Handy und Fernbedienung spart am Tag gut 400 Meter an Bewegung ein. Die Folgen sind vielerorts sichtbar: Die Breite der Kinositze ist in den letzten zehn Jahren von 54 Zentimeter auf 66 Zentimeter erweitert worden«, sagte Professor Froböse. Auch würden die Portionen an Essen immer größer. Dagegen nehme die Bewegung ab. Viele würden sich selbst betrügen, wenn sie sagen: »Ich esse doch nur Obst und Gemüse!« »Egal was wir essen, die überschüssige Energie landet im Depot,« betonte Prof. Froböse. Seine Mahnung richtete sich auch an Eltern, ihre Kinder maßvoll zu ernähren und ihnen viel Bewegung zu ermöglichen. An die Erwartungen von Diäten gerichtet sagte er: »Diäten werden als Heilsbringer angeboten. Das kann nicht funktionieren, weil es biologisch nicht vereinbar ist.« Entscheidend für eine gesunde Lebensweise sind die Bausteine des Stoffwechsels. »Die Zufuhr an Energie und dessen Verarbeitung müssen in einem guten Verhältnis stehen.«

Damit auch während des Vortrages Energie verbrannt wurde, war zwischendurch Gymnastik angesagt. Und für noch mehr Spaß sorgte in der Vortragspause Kabarettist Harald Meves aus Vlotho.

Herforder Kreisblatt vom 16.11.2011