Pressespiegel:
Neue Ideen fürs Leben im Alter
Johanneswerk lädt zur Denkwerkstatt

Die Teilnehmer des Seminars, das in den Räumen der WWS (Wohn- und Wirtschaftsservice) stattfand, waren sich einig, dass das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung die Gemeinden vor Herausforderungen stellt, die sie nur mit der richtigen Weichenstellung durch Land und Bund und in Kooperation mit fachkundigen Beratern und Vertretern der Wohlfahrtsorganisationen bewältigen können. Stefan Schwartze (SPD-MdB) und Christian Dahm (SPD-MdL) sicherten zu, sich für den Ausbau von Förderprogrammen und die richtigen Rahmenbedingungen einzusetzen.
Beispielhaft für eine altersgerechte Gestaltung eines Wohnquartiers sei das Projekt Lerchenstraße, bei dem WWS und Johanneswerk Hand in Hand arbeiten. Wie WWS-Geschäftsführer Magnus Kasner erklärte, sind »die Mieter zufrieden, weil sie sich in ihren altersgerechten Wohnungen gut versorgt fühlen und durch das Stadtteilzentrum auch in Kontakt mit anderen Altersgruppen bleiben«. Die Fluktuation sie sehr gering. »Und das macht uns wieder zufrieden.« Daher sei er an weiteren gemeinsamen Projekten durchaus interessiert.
Auf Bürgerbeteiligung im Vorfeld setzt Christiane Grabe, Leiterin des Modells »Wohnquartier hoch 4 - der Schlüssel für altersgerechtes Wohnen, Beteiligung, Bildung und Kultur«, das sie in einem Referat vorstellte. Wie Udo Ellermeier, regionaler Geschäftsleiter des Johanneswerks, erklärte betreue seine Einrichtung bereits acht Quartiere in OWL. Einige der teilnehmenden Bürgermeister signalisierten ebenfalls Interesse. Der stellvertretende Herforder Bürgermeister, Andreas Rödel, betonte den Aspekt der Generationengerechtigkeit der bei allen Projekten ebenfalls zu bedenken sei.
Herforder Kreisblatt vom 22.04.2011







